Schule > Kooperation mit Kindergärten
Kooperation Kindergarten - Schule
Übergangssituationen erfordern immer die besondere Aufmerksamkeit
aller Verantwortlicher, sei es der Übergang von der Familie in den Kindergarten,
vom Kindergarten in die Schule oder von der Grundschule in die weiterführenden Schulen.
Fast alle Kinder werden sich während ihrer Kindergartenzeit so entwickeln, dass der
Übergang in die Grundschule gelingt. Trotzdem sind Übergänge immer auch ambivalent
und mit vielen Erwartungen und Hoffnungen, aber auch Befürchtungen verbunden.
Damit dieser Übergang nicht zum Bruch, sondern zur Brücke wird,
kooperieren Erzieherinnen, Lehrkräfte und Eltern frühzeitig und vertrauensvoll.
Die Kooperation wird inhaltlich und organisatorisch in einem Jahresplan konzipiert,
der gemeinsam von Lehrkräften und Erzieherinnen auf der Grundlage des
Orientierungsplan erstellt wird.
Erzieherin und Lehrkraft nehmen in ihre Jahresplanung die Förderung der Kinder,
die Kooperation mit Eltern, gemeinsame Veranstaltungen und Aktivitäten mit
Schulkindern auf und planen zum Beispiel:
- Besuch in der Schule
- Schulkinder lesen Schulanfängern vor
- Besuch einer Unterrichtsstunde
- Schnupperstunde in der Schülerbücherei
Zur Schulfähigkeit gehören
- kognitive Voraussetzungen
- soziale und emotionale Kompetenzen
- Anstrengungsbereitschaft
- Motivation
Entwicklung und Förderung der Schulfähigkeit ist gemeinsame Aufgabe von Kindergarten und Grundschule.
In diesem Schuljahr besuchen die Kooperationslehrerinnen Frau Ehrmann und Frau Wallrafen
die beiden Kindertagesstätten in Spielberg.
Sie arbeiten in sechs Bildungs- und Entwicklungsfeldern mit den Kindern
- Sinne
- Körper
- Sprache
- Denken
- Gefühl und Mitgefühl
- Sinn
- Wert
- Religion
Schule ist ganz anders als Kindergarten.
Das ist gut so, denn Schulanfänger wünschen sich neue Herausforderungen
- sie wollen nicht mehr Kindergartenkind sein, sondern Schulkind werden.
Wir freuen uns auf unsere neuen Schulanfänger im Schuljahr 2010/2011.
Projekt Schulreifes Kind
In der vorschulischen Bildung hat Baden-Württemberg mit dem Orientierungsplan
und dem Projekt "Schulreifes Kind" wichtige Meilensteine gesetzt.
Kindergärten haben neben der Aufgabe der Erziehung und Betreuung
auch einen Bildungsauftrag, der sich an den spezifischen, altersstrukturell
bedingten Bedürfnissen der Kinder orientiert.
Da das Kindergartenalter eine der lernintensivsten Zeiten im menschlichen
Dasein darstellt, ist die Bildungsarbeit in Kindergärten eine zentrale Aufgabe.
Für die Kinder mit besonderem Förderungsbedarf wird mit dem Projekt
"Schulreifes Kind" eine zusätzliche Förderung im letzten Kindergartenjahr
angeboten. Ziel ist es, Zurückstellungen vom Schulbesuch und
Klassenwiederholungen zu vermeiden. Allen Kindern soll eine erfolgreiche
Schulbiografie ermöglicht werden. Das Kind wird im Mittelpunkt gesehen,
nach dem Motto "Kein Kind soll verloren gehen".
Ab dem Schuljahr 2007/2008 nimmt auch unsere Schule und
die kath. Kindertageseinrichtung St. Elisabeth an diesem Projekt teil.
B1-Modell:Förderung in Präventivgruppen
(Förderort: Kindergarten / kath. Tageseinrichtung Spielberg).
Projekt "Bildungshaus 3-10"
Das Bildungshaus 3-10 - eine intensive, durchführbare Zusammenarbeit zwischen den Kindertagesstätten in Spielberg und der Grundschule.
Mehr dazu lesen Sie
hier.
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