Unser Schullandheimaufenthalt auf dem Dobel

 

Erster Tag

 

Am 19.09.07 trafen wir uns, die Klasse 4, mit unseren Lehrerinnen Frau Obermann und Frau Wipfler, an der Straßenbahnhaltestelle in Spielberg. Die Koffer wurden in Autos von Eltern verladen, damit wir sie nicht schleppen mussten, und wir verabschiedeten uns. Danach kam auch schon die Straßenbahn und wir fuhren nach Bad Herrenalb. Dort angekommen, ging es zu Fuß zum Dobel hoch. Unser Schullandheim, das EC-Freizeitheim, erreichten wir pünktlich zum Mittagessen. Es gab Tortellini, die sehr lecker schmeckten.

Herr Jenny hatte uns zuvor begrüßt  und uns  das Haus vorgestellt. Nachdem wir das Gepäck in unsere Zimmer gebracht und die Betten bezogen hatten, erkundeten wir den Spielplatz, die angrenzende Pferdekoppel und den Fußballplatz. Die Jungs nahmen gleich Besitz vom Billardtisch und von der Tischtennisplatte. Am Nachmittag bemalten und beschrifteten wir Karten, die wir an Luftballons befestigten und dann fliegen ließen. (Hoffentlich kommt Post zurück!) Dann war es Zeit zum Abendessen.

 

 

 

Anschließend zündeten Frau Wipfler und Frau Obermann ein Lagerfeuer an nachdem wir Stöcke dafür gesucht hatten. Es sollte nämlich noch Stockbrot geben. Nachdem das Feuer heruntergebrannt war, wickelten wir den Teig um unseren Stock und hielten ihn ins Feuer. Mit Nutella oder Butter konnten wir es anschließend essen. Den meisten Kindern hat es super geschmeckt.

Müde vom Tag, machten wir uns auf den Weg ins Bett. Vor dem Einschlafen las uns Frau Wipfler im Fünfer-Zimmer der Jungs noch aus dem Buch „Lippels Traum“ vor.

 

 

 

 

Zweiter Tag

 

Um 8.30 Uhr trafen wir uns alle im Speisesaal zum Frühstück. Es gab ein tolles Frühstücksbüffet mit Brötchen, Wurst, Käse, Müsli, Tee, Kakao und Milch. Wir aßen uns richtig satt.  Einige von uns hatten anschließend Küchendienst.

Danach wanderten wir rund um den Ort Dobel. Unterwegs konnten wir ein Eichhörnchen mit einer Nuss und Kaninchen in einem Gehege beobachten. Wir waren zwei Stunden unterwegs und kehrten hungrig zum Schullandheim zurück. Dort wurden wir zur Freude aller mit Pizza und einem leckeren Eis überrascht.

Danach hatten wir eine Stunde Freizeit bevor wir uns zur Esspedition mit Frau Walter, eine Hauswirtschafterin des Heims, im großen Aufenthaltsraum trafen. Sie hatte schon alles für uns vorbereitet: den Raum mit Plakaten geschmückt, Tische mit Saft und Trockenfrüchten für uns gerichtet, passende Musik gespielt und einen kleinen Markt mit frischem Obst und Gemüse aufgebaut, das ein LKW am Morgen angeliefert hatte.  Zuerst durften wir das Obst und Gemüse ordnen, dann an den Tischen die Trockenfrüchte und Säfte probieren bevor wir Arbeitsblätter bearbeiteten und ein Memory spielten. Zum Schluss sangen wir noch ein fetziges Bewegungslied und aßen einen leckeren Obstsalat aus seltenen Früchten, die wir erraten sollten.  Es machte allen sehr viel Spaß!

Nach dem Abendessen trafen wir uns in der Turnhalle und spielten dort Völker- und Jägerball. Anschließend, nachdem wir uns schick gemacht hatten, versammelten wir uns im Schwarzwaldzimmer, unserem Aufenthaltsraum, zum „Bunten Abend“. Das ist ein Abend, an dem jeder aus der Klasse etwas vorführt. Viele hatten ein Quiz vorbereitet bei dem man Preise gewinnen konnte, manche erzählten oder lasen Witze vor, vier Mädchen hatten sogar einen Tanz  und ein gemeinsames Spiel vorbereitet. Wir fanden den Abend total  lustig und amüsierten uns prima.

Vor dem Einschlafen hörten wir noch die Fortsetzung von „Lippels Traum“. Ein anstrengender Tag ging zu Ende.

 

 

Dritter Tag

 

Unser letzter Tag im Schullandheim! Wir trafen uns alle, nachdem uns unsere Lehrerinnen geweckt hatten, beim Frühstück. Manche hatten schon vorher angefangen zu packen. Alle anderen räumten und fegten ihre Zimmer bis 10.00Uhr. Die Jungs spielten noch eine letzte Runde Billard bevor wir das Gepäck zu den Autos von zwei Müttern schleppten, die es abholten. Anschließend machten wir uns gemütlich auf den Rückweg nach Bad Herrenalb.  Zum Glück ging es dieses Mal abwärts. Dort angekommen, durften wir noch auf einem schönen Spielplatz spielen und klettern. Jetzt ging unsere Freizeit langsam zu Ende und wir mussten mit der Straßenbahn wieder nach Spielberg zurückfahren. Unsere Eltern erwarteten uns schon. Wir waren froh, wieder zu Hause zu sein – aber auch ein bisschen traurig, dass alles schon vorbei war.

 

Klasse 4