
Lesen ist wie Wohnen in einer Geschichte –
diese Botschaft vermittelte das Stück „Der Bücherwurm“ den Schülerinnen und
Schülern der Grundschule Spielberg auf anschauliche Weise.
Am
Donnerstag, den 17. April 2008 hielt das Ein-Mann-Theaterstück Einzug in die
Berghalle und entführte die Kinder in die Welt eines Bücherwurmes. Dieser zog
frisch in ein neues Buch ein und lernte in diesem die Welt eines Eskimo-Jungen
kennen. Er verschlang dessen Geschichte regelrecht und war völlig von ihr
begeistert. Dann jedoch, an der spannendsten Stelle, waren die Seiten des
Buches verklebt und der Bücherwurm hätte wohl nie das Ende der Geschichte erfahren,
wenn ihn nicht die Leseratte mit einem tollen Tipp angerufen hätte: „Wenn die
letzten Seiten eines Bucher ungenießbar geworden sind, dann schreibe die
Geschichte doch einfach selbst zu Ende.“ Diesen Rat befolgte der Bücherwurm und
so bekommt sein Eskimo-Abenteuer ein richtiges Happy-End
– welch ein Glück für den Wurm und die Kinder, die so sehr mit dem kleinen
Lesefreund mitgefiebert hatten.
Schon während des Stückes konnte man
beobachten, wie der Bücherwurm die Kinder in seinen Bann zog. Seine Lust auf
Lesen, sein Lesehunger und seine Phantasie wirkten sofort ansteckend und
übertrugen sich rasch auf die anwesenden Schülerinnen und Schüler. Und so war
es ja auch gedacht: Das Stück sollte Lust auf Lesen schaffen, Lesehunger wecken
und die Phantasie der Kinder anregen.
Im
Anschluss an das Stück konnten die Kinder dann ihren Hunger auf Buchstaben im
wahrsten Sinne des
Wortes
stillen: Dank der Hilfe vieler freiwilliger Köchinnen gab es nämlich
Buchstabensuppe für alle – ein schöner Abschluss eines tollen Schultages der
sowohl Schüler als auch Lehrer begeisterte.