Landschulheim auf dem Dobel

 

Ein Bericht von den Kindern der Klasse 3a

 

Am Montag, den 9. Juni 2008, trafen sich alle Kinder mit ihren Eltern um 8:45 Uhr auf dem Parkplatz hinter der Berghalle. Wir waren alle etwas aufgeregt. Eine Viertelstunde später kam auch schon die Bahn. Der Abschied fiel uns allen sehr schwer. Wir umarmten unsere Eltern und dann gingen wir alle zur Bahn. Ein paar Minuten später waren wir in Busenbach, wo wir in eine andere Bahn umstiegen, die nach Bad Herrenalb fuhr. Dort stiegen wir aus und machten uns auf den Weg Richtung Dobel. Es waren circa sechs Kilometer. Unterwegs machten wir mehrere kleinere Pausen. Endlich waren wir auf dem Dobel angekommen. Alle waren sehr erschöpft, denn es war ein langer Weg.

 

 Als erstes bezogen wir die Betten. Zehn Minuten später aßen wir zu Mittag. Es gab Reis mit Hähnchen. Danach hatten wir Zeit zur freien Verfügung. Manche spielten Fußball, andere waren auf dem Spielplatz oder erkundeten das Haus.

Dann trafen wir uns im Pavillon und aßen Kuchen. Währenddessen bemalten wir Postkarten für den Luftballonwettbewerb.

Anschließend spielten die Jungs gegen die Kinder der Schillerschule Fußball und verloren mit 3:6!

 

Bald war es schon Zeit für das Abendessen. Alle sprachen ein Tischgebet und genossen ihre Würstchen mit Kartoffelsalat. Nach dem Abendessen hatten wir wieder freie Zeit. Manche spielten Fußball, andere Fangen. Wenig später entzündeten wir ein Feuer mit Fackeln und Zeitungspapier. Als das Feuer abgebrannt war, machten wir alle Stockbrot. Danach machten wir eine Nachtwanderung zu den großen Felsen. Dort kletterten wir herum. Anschließend liefen wir ein wenig müde zurück zu unserer Herberge. Kurz darauf gingen wir in unsere Zimmer, machten uns bettfertig und zogen unsere Schlafanzüge an. Kurze Zeit später trafen wir uns in einem Zimmer und Herr Nürnberg las uns eine lustige Geschichte vor. Danach fielen wir müde ins Bett.

 

Am nächsten Tag trafen wir uns zum Frühstück um 8:30 Uhr im Speisesaal. Dort gab es Müsli, Brote und jede Menge leckerer Sachen. Beim Küchendienst mussten wir die Tische abputzen, das Geschirr spülen und abtrocknen und für das nächste Essen eindecken. Anschließend wanderten wir circa acht Kilometer. Das dauerte zwei Stunden! Wir kamen auch wieder an den Felsen vorbei und durften dort klettern. Um 12:30 Uhr trafen wir uns zum Essen im Speisesaal. Es gab Pizza. Danach durften wir kicken.

 

Nach dem Essen, hatten wir bis 15:00 Uhr Freizeit. Dann trafen wir uns im Pavillon, um die Luftballonaktion zu starten. Herr Nürnberg blies die Luftballons mit der Gasflasche auf und wir machten eine Schnur daran, um die Karte zu befestigen. Wer Hunger hatte, durfte Kuchen essen und etwas trinken. Ein paar Kindern rutschten die Ballons aus der Hand und blieben unter der Decke, die 15 Meter hoch war, hängen. Wer seinen Luftballon nicht mehr hatte, bekam einen neuen. Dann gingen wir gemeinsam hinaus, suchten eine schöne Stelle und zählten auf

Französisch bis zehn. Dann ließen wir alle gleichzeitig die Luftballons los. Sie flogen in Richtung Süden. Das war ein sehr schöner Anblick. Danach hatten wir noch bis zum Abendessen Freizeit.

 

 

 

 

 

Endlich gab es Abendessen: Ravioli! Wir aßen uns satt. Danach stand der bunte Abend auf dem Programm. Alle Kinder hatten Programmpunkte vorbereitet. Zum Beispiel eine Plastiktüten-Modenschau, Quize, Witze, Ratespiele, kleine Sketche und andere Vorführungen. Als alles zu Ende war, gingen wir Zähne putzen und gleich darauf schlafen.

Am nächsten Morgen wurden wir von Frau Ehrmann geweckt. Wir mussten schon früh packen und gleich darauf gab es Frühstück. Danach brachten alle ihr Gepäck in Frau Steiners Auto und wir liefen los – den Berg hinunter nach Bad Herrenalb. Dort stiegen wir in die Bahn und kamen schließlich alle fröhlich zu Hause an.