Nach dem Besuch der Viertklässler im Klärwerk Neurod haben Nico und Jannik jeweils einen Bericht über diesen Ausflug geschrieben. Vielen Dank an die zwei „Hobby-Journalisten“ für ihre Mühe!

Am 3.5.2010 wanderten wir, die Klassen 4b und 4a, zum Klärwerk nach Neurod. Um 8.30 Uhr liefen wir von Spielberg los. Wir kamen am Sportplatz in Etzenrot und an einem Campingplatz vorbei. Schon bald rochen wir von weitem das Klärwerk.

 

Dort angekommen, begrüßte uns Frau Sommavilla. Sie arbeitet dort im Labor. Dann kam Herr Bickel, er zeigte uns die Anlage. Als erstes zeigte er uns das Becken mit dem Rechen, der groben Schmutz auffängt. Danach das Becken, das Sand und Fett entsorgt. Er hat uns erklärt, wo der Schmutz und Schlamm abgelagert wird. Er wird in einem Faulturm erhitzt und bleibt etwa 30 Tage dort. Dann wird er als Dünger auf dem Land verwendet.

 

Er zeigte uns noch das Vorklärbecken, Belebungsbecken und Nachklärbecken. Zum Schluss erklärte uns Frau Sommavilla, wie wichtig es ist, dass das Wasser sauber wieder in die Flüsse geleitet wird.                                                                                               Nachdem wir gevespert hatten, marschierten wir zurück. Auf dem Rückweg schauten wir uns noch eine Quelle an. Um 11.50 Uhr kamen wir dann in der Schule an.

                                                                                                                               Jannik

 

 

 

und hier der Bericht von Nico…

 

 

Am 3.5.2010 besuchten die Klassen 4a und die 4b das Klärwerk  Neurod. Um 8.30 Uhr liefen wir von unserer Schule los. Wir und die 4a liefen bei frischem  Temperaturen durch Spielberg, am Etzenroter Sportplatz und am Campingplatz Neurod vorbei und schließlich durch den Wald. Von weitem roch man die Kläranlage schon.

 

Um auf das Grundstück zu gelangen musste man mit einem Zahlencode ein großes Eisentor öffnen. Ein Mann ließ uns ein. Frau Sommavilla, die Laborantin, begrüßte uns freundlich. Dann übergab sie uns Herrn Bickel, der uns über das Gelände führen sollte. Als erstes zeigte er uns das Becken, wo das verschmutzte Wasser ankommt, dann den Rechen, der alles, was  größer  als 6mm ist, auffängt. Sie haben schon drei Handys, zwei Spielzeugautos und eine Gabel herausgefischt.  Im Sandfang lagert sich Kies, Sand und Asche am Boden ab. Fette und Öle werden abgesaugt. Es stank hier wie die Pest. Im Vorklärbecken sinken weitere Schmutzteile zu Boden. Sie werden als Schlamm aus dem Becken geräumt. Dann wird er erhitzt und bleibt etwa 30 Tage in einem Faulraum.  Als viertes zeigte Herr Bickel uns das Belebungsbecken. Hier zersetzen Bakterien Minischmutzteile. Damit diese leben können, wird Sauerstoff zugeführt.  Von einer chemischen Reinigung spricht man im Nachklärbecken, denn hier vernichtet Chlor die Bakterien. Jetzt ist das Wasser gereinigt und fließt zurück in die Alb.

 

Nun besuchten wir Frau Sommavilla im Labor. Sie berichtete über ihre Arbeit, und dass sie jeden Tag eine Wasserprobe durchführen muss.  Als sie uns alles erzählt hatte, aßen wir unser Vesper. Danach machten wir uns auf den Rückweg. Mitten auf dem Heimweg von diesem „stinkenden Erlebnis“ fing es an zu regnen. Um 11.50 Uhr waren wir daheim.

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                      Nico