Drittklässler besuchen das Klärwerk in Neurod

 

Im Rahmen des Themas „Wetter und Wasser“ beschäftigten sich die Drittklässler auch intensiv mit Möglichkeiten der Reinigung von Wasser. Und da man dies wohl nirgendwo anschaulicher beobachten kann als im Klärwerk, marschierten am Donnersag, den 22. April 2010  alle 22 Schüler mit ihrem Lehrer und einer Mutter in Richtung Neurod. Den kleinen Umweg über Fischweier nahmen die Kinder gerne in Kauf – galt der Marsch doch auch ein wenig als Generalprobe für ausgiebige Wanderungen beim bevorstehenden Landschulheimaufenthalt auf dem Dobel.

 

Am Klärwerk angekommen wurden den Kindern zunächst das Einzugsgebiet sowie der Aufbau der ganzen KlärAnlage anhand einer großen Tafel erläutert. Danach ging es gleich zur ersten Station des Klärwerks, dem Grobrechen. Hier werden zunächst die großen Schmutzteile herausgefiltert, manchmal sogar Handys, Geldbeutel, Gebisse und ähnliches. Danach folgt der „Fett-und Sandfang“ sowie das „Belebungsbecken“, ehe das Wasser in das letzte Becken, das so genannte „Nachklärbecken“ fließt. Das Wasser, welches anschließend in die Alb geleitet wurde war wirklich glasklar – aber Trinkwasser war es natürlich noch nicht.

 

Ob es wirklich so sauber war, wie es aussah, wurde den Schülern anschließend im Labor demonstriert. Dachach machten sich die Kinder auf den steilen und „beschwerlichen“ Nachhauseweg über Etzenrot. AN dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an das Klärwerk Neurod für diesen interessanten Vormittag.