Verdacht nach acht - eine Krimiradionacht

 

Am Freitag, den 27.11.2009 trafen wir, die Klassen 4a und 4b, uns, um 19.45 Uhr in der Grundschule Spielberg zur Krimiradionacht, die vom Radiosender SWR 2 ausgestrahlt wurde. Jede Klasse traf im Klassenzimmer ihre eigenen Vorbereitungen für den Hörspielabend. Schon am Vormittag hatten wir, die Klasse 4b, Gruppentische gestellt, an denen wir abends verschiedene Aufgaben lösen sollten.

Im Musikzimmer, wo wir die Sendung verfolgten, hatten wir schon gemütliche Sitzgelegenheiten vorbereitet. Für die lange Nacht hatten wir „Schmuggel-Muffins“, in denen Gummibärchen versteckt waren, gebacken, „Blaulicht- Pudding“ (Vanillepudding mit Blaubeeren) zubereitet, die „Heiße Spur“ (Punsch) und die „Explosive Mischung“ (Brause –Zuckergemisch) vorbereitet.

 

 

Um 20.15 Uhr ging es endlich los. Wir hatten uns im Musikzimmer mit der Klasse 4a versammelt und hörten zum Einstieg einen Sportkrimi. Danach eröffnete eine nette Radiosprecherin die Krimimacht für Kinder. Sie stellte uns zunächst die Hauptpersonen des vierteiligen Krimis „Der Stern von Afrika“ vor, den wir den Abend über immer wieder mit Unterbrechungen hörten.

 

Der Meisterdetektiv Mr. Wells und seine Assistentin Mrs. Litti bekamen einen Anruf vom Meisterdieb Mr. Biggs. Der wertvollste Diamant der Welt, der „Stern von Afrika“ , sollte von den Detektiven gefunden werden. Dazu erhielten sie immer wieder Hinweise von Mr. Biggs am Telefon. Sie sollten bis Mitternacht fünf deutsche Städte in fünf verschiedenen Bundesländern besuchen und das Passwort für das Schließfach, in dem der Diamant aufbewahrt ist, herausfinden.

 

Wir Zuhörer durften mitraten und beim Rundfunk anrufen, um die Lösungen mitzuteilen. Schnell hatten wir gemeinsamdie Lösungen gefunden: Hamburg, Hoffenheim, Wolfsburg, Zwickau und Düsseldorf. Das Passwort zum Schließfach lautete „Bingo“. Leider hatten wir keinen Erfolg mit unseren unzähligen Anrufen. Die Leitungen waren ständig belegt.

 

 

 

 

 

Zwischen den vier Fortsetzungen des Krimis gab es kleine und große Pausen. Diese nutzten wir für eine Rallye durchs Schulhaus, bei der wir herausfinden mussten, was sich seit dem Vormittag alles verändert hatte. Jetzt waren wir nämlich die Detektive.

 

Im Klassenzimmer wurden uns Fingerabdrücke genommen, wir mussten eine Ganovenschrift entziffern, Fehler auf einem Suchbild finden, puzzeln und einen Geheimcode entziffern. Um 0.15 Uhr lagen wir in unseren mitgebrachten Schlafsäcken und durften noch eine Viertelstunde mit Taschenlampe lesen. Manche von uns tuschelten noch bis um 3.00Uhr.

 

Am nächsten Morgen gab es um 7.00 Uhr Brezeln und Saft zum Frühstück, das uns Eltern vorbeibrachten. Dann gingen wir alle fröhlich, aber müde nach Hause.

An dieser Stelle noch einmal ein ganz großes Dankeschön an unsere zwei Lesepatinnen Frau Sachs und Frau Butzer für ihre tatkräftige Unterstützung in dieser Nacht. Es war toll!