Schullandheimaufenthalt auf dem Dobel

 

Am 17.06.09 trafen wir, die Klasse 3, uns mit unseren Lehrerinnen Frau Wipfler und Frau Obermann an der Straßenbahnhaltestelle in Spielberg. Die Koffer wurden in ein Auto von Eltern verladen damit wir sie nicht schleppen mussten und wir verabschiedeten uns. Dann kam auch schon die Straßenbahn und wir fuhren nach Bad Herrenalb. Dort angekommen, ging es ca. 5km zu Fuß zum Dobel hoch. Unser Schullandheim, das EC-Freizeitheim, erreichten wir pünktlich zum Mittagessen. Herr Jenny, der Heimleiter, begrüßte  uns und stellte uns  das Haus vor. Zu essen gab es leckere Tortellini mit Tomatensoße. Einige von uns hatten anschließend gleich Küchendienst. Wir bekamen ein großes Lob aus der Küche, weil wir alles so schnell und fleißig erledigten.

Nachdem wir das Gepäck in unsere Zimmer gebracht und die Betten bezogen hatten, erkundeten wir den neuen Spielplatz, die angrenzende Pferdekoppel  und natürlich auch den Fußballplatz. Manche spielten auch Billard. Nach dem Abendessen wanderten wir noch zu den „Volzemer Steinen“, einer Felswand im Wald ganz in der Nähe der Jugendherberge gelegen.

 

 

Anschließend zündeten Frau Wipfler und Frau Obermann das Lagerfeuer an nachdem wir zuvor einige trockene Holzstöcke aufgeschichtet hatten. Es sollte nämlich noch Stockbrot geben. Nachdem das Feuer heruntergebrannt war, wickelten wir den Teig um unseren Stock und hielten ihn in die Glut.  Als er fertig gebacken war, genossen wir das noch warme Brot. Es schmeckte super! Müde vom Tag, machten wir uns auf den Weg ins Bett. Vor dem Einschlafen las uns Frau Wipfler  im Zimmer der Mädchen noch aus dem Buch „Die Pizza-Bande“ vor. Es war sehr spannend. Bald darauf schliefen wir selig in unseren Betten. Am nächsten Morgen um 8.30 Uhr trafen wir uns alle im Speisesaal zum Frühstück. Es gab ein tolles Frühstücksbüffet mit Brötchen, Wurst, Käse, Müsli, Tee, Kakao und Milch. Wir aßen uns richtig satt und richteten uns ein Vesper für unsere anschließende Wanderung ins Eyachtal. Dort angekommen, suchten wir uns einen schönen Platz auf einer Wiese aus und machten erst mal Picknick. Da es sehr warm war, stiegen wir anschließend mit Vergnügen in die Eyach. Aber – o Schreck – das Wasser war eiskalt! Nach kurzer Zeit musste man wieder aus dem Wasser. Wir ließen Grasschiffchen schwimmen und warfen Steine ins Wasser. Das machte richtig Spaß.

 

 

Nach ungefähr zwei Stunden traten wir den Rückweg an. Er war ziemlich anstrengend, da es immer bergauf ging. Zum Glück liefen wir fast immer im kühlen Wald. Zur Belohnung bekamen wir am Ziel ein Eis spendiert. Eigentlich wollten wir uns jetzt erst mal richtig ausruhen, aber nachdem uns eine vierte Klasse, die auch dort war, zum Fußballturnier aufforderte, gab es keine Müdigkeit mehr. Wir schlugen uns trotz Wanderung sehr gut. Nach dem Abendessen machten wir uns fein, denn wir versammelten uns im Schwarzwaldzimmer, unserem Aufenthaltsraum, zum „Bunten Abend“. Jeder aus der Klasse führte gemeinsam mit anderen etwas vor. Viele hatten ein Quiz vorbereitet bei dem man Preise gewinnen konnte, ein Mädchen tanzte   und eine andere Gruppe spielte das Spiel 1-2-3, zwei Mädchen sangen vom „Blomenmann“ und eine andere Mädchengruppe hatte einen witzigen Sketch einstudiert. Wir fanden den Abend total  lustig und amüsierten uns prima. Vor dem Einschlafen hörten wir noch die Fortsetzung von „Die Pizza-Bande“. Ein anstrengender, aber schöner Tag ging zu Ende.

 

 

 

 

Am nächsten Morgen begann unser letzter Tag im Schullandheim! Wir trafen uns alle, nachdem uns unsere Lehrerinnen geweckt hatten,  beim Frühstück. Manche hatten schon vorher angefangen zu packen. Alle anderen räumten und fegten ihre Zimmer bis 10.00Uhr. Dann schleppten wir das Gepäck zum Auto. Anschließend machten wir uns gemütlich auf den Rückweg nach Bad Herrenalb.  Zum Glück ging es dieses Mal abwärts. Dort angekommen, durften wir noch auf einem schönen Spielplatz spielen und klettern. Jetzt ging unsere Freizeit langsam zu Ende und wir mussten mit der Straßenbahn wieder nach Spielberg zurückfahren. Unsere Eltern erwarteten uns schon. Wir waren froh, wieder zu Hause zu sein – aber auch ein bisschen traurig, dass alles schon vorbei war.

 

Klasse 3