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Ein Bericht
von Alina N. |
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An einem sehr heißen
Mittwoch im Juli trafen wir, die Klasse 3, uns zunächst um 8.45 Uhr auf dem
Parkplatz hinter der Berghalle. Zunächst luden wir unser Gepäck in die Autos.
Danach verabschiedeten wir uns von unseren Eltern und liefen zur
Bahnhaltestelle. Um 9.00 Uhr fuhren wir los. Nach kurzer Fahrt waren wir in
Busenbach angekommen, wo wir in die Bahn nach Bad Herrenalb umstiegen. In Bad
Herrenalb angekommen machten wir uns sogleich an die anstrengende Wanderung
auf den Dobel. Um 11.30 kamen wir schließlich an unserem Landschulheim an.
Leider durften wir noch nicht in unsere Zimmer, denn sie waren noch nicht
gereinigt. Also gingen wir zunächst in unseren Aufenthaltsraum. Um 12.00 Uhr
gab es dann endlich das wohlverdiente Mittagessen – leckere Tortellini. |
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Danach lernten wir
das Haus und die nähere Umgebung kennen und hatten anschließend freie Zeit
bis 14.15 Uhr. Die meisten spielten Fußball gegen die Zweitklässler aus
Karlsruhe, die ebenfalls im Landschulheim waren. Andere schaukelten, wippten
und spielten auf dem Spielplatz. Danach packten wir unsere Koffer aus und
bezogen unsere Betten. Als wir fertig
waren gingen wir um 14.30 Uhr mit dem Förster (Manfred) in den Wald. Dort
erzählte er uns viele interessante Dinge über den Wald und seine Bewohner. |
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Nach dem
Abendessen hatten wir dann nochmals Zeit zur freien Verfügung, ehe wir uns
gegen 20.00 Uhr zu einem Spieleabend trafen. Während des Spielens zog ein
kräftiges Gewitter auf und drohte unser Lagerfeuer ausfallen zu lassen. Als der Spieleabend zu Ende war, war es
aber schon wieder fast trocken und wir konnten am Lagerfeuer doch noch
Stockbrot mit Nutella genießen. Danach zogen wir unsere Schlafanzüge an,
putzten uns die Zähne und trafen uns für eine Gute-Nacht-Geschichte im Zimmer
von Alisa, Alicia und Lara. Daraufhin fielen wir müde und zufrieden in unsere
Betten. |
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Am nächsten Tag
wachten alle gegen 6.00 Uhr auf. Wir zogen uns an und gingen in die
Nachbarzimmer. Doch plötzlich kamen die Jungen mit Fotoapparaten bewaffnet in
unsere Zimmer. Die ersten Kinder begaben sich kurz darauf bereits auf den
Fußballplatz, woraufhin auch wir unsere Fotoapparate schnappten, um lustige
Bilder von den Fußballern zu machen. Um 8.30 Uhr gab es dann endlich
Frühstück. Ich hatte anschließend Küchendienst. Um 9.30 Uhr trafen wir uns in
unserem Gruppenraum und schrieben Postkarten nach Hause. Gegen 10.15 Uhr
wanderten wir 2 Kilometer zu einer schönen Felsenlandschaft, an der wir bis
zu einer bestimmten Stelle klettern durften. |
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Als wir wieder am
Landschulheim angekommen waren, gab es auch schon gleich Mittagessen. Es gab
leckere Schnitzel mit Kartoffelecken. Danach trafen wir uns, um bei einer
Dorfralley den Ort Dobel genauer kennenzulernen. Meine Gruppe gewann und
jeder bekam eine Medaille. Nun stand auch schon unser Luftballonwettbewerb
auf dem Programm. Nach einer kurzen Stärkung (Kuchen von unseren Mamas),
beschrifteten wir die Postkarten, die wir mit den Luftballons auf die Reise
schicken wollten. Da wir Südwestwind hatten, flogen die Ballons entsprechend nach
Nordosten. In der ersten Schulwoche nach dem Landschulheim kamen bereits zwei
Postkarten an die Schule zurück. Nico´s Ballon legte eine Entfernung von 156
Kilometern zurück und wurde am gleichen Tag gefunden, an dem er losgeschickt
wurde. Emilias Karte schaffte sogar die erstaunliche Distanz von 356
Kilometern!
Bis zum Abendessen
hatten wir dann wieder freie Zeit, die von den meisten zum Fußballspielen in
der tollen Sporthalle des Hauses genutzt wurde. Am Abend trafen wir uns zu
einem bunten Abschiedsabend. Einige Kinder hatten verschiedene Spiele und
Programmpunkte vorbereitet und auch die Erwachsenen trugen ihren Teil zum
Abend bei. Danach machten wir noch eine Nachtwanderung, ehe wir glücklich und
zufrieden in die Betten fielen. Am Freitagmorgen zogen wir dann noch vor dem
Frühstück unsere Betten ab und packten die Koffer. Nach der Stärkung durch
das Frühstück wanderten wir auch schon los in Richtung Bad Herrenalb. Dort
stiegen wir in die Bahn und kamen schließlich um 12.39 Uhr wieder in
Spielberg an. Nach diesen zwei schönen und anstrengenden Tagen machten die
meisten Kinder zu Hause erst einmal ein langes Mittagsschläfchen… |
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