Landschulheim auf dem Dobel vom 14.7. - 16.7.2010

 

 

Ein Bericht von Alina N.

 

 

An einem sehr heißen Mittwoch im Juli trafen wir, die Klasse 3, uns zunächst um 8.45 Uhr auf dem Parkplatz hinter der Berghalle. Zunächst luden wir unser Gepäck in die Autos. Danach verabschiedeten wir uns von unseren Eltern und liefen zur Bahnhaltestelle. Um 9.00 Uhr fuhren wir los. Nach kurzer Fahrt waren wir in Busenbach angekommen, wo wir in die Bahn nach Bad Herrenalb umstiegen. In Bad Herrenalb angekommen machten wir uns sogleich an die anstrengende Wanderung auf den Dobel. Um 11.30 kamen wir schließlich an unserem Landschulheim an. Leider durften wir noch nicht in unsere Zimmer, denn sie waren noch nicht gereinigt. Also gingen wir zunächst in unseren Aufenthaltsraum. Um 12.00 Uhr gab es dann endlich das wohlverdiente Mittagessen – leckere Tortellini.

 

Danach lernten wir das Haus und die nähere Umgebung kennen und hatten anschließend freie Zeit bis 14.15 Uhr. Die meisten spielten Fußball gegen die Zweitklässler aus Karlsruhe, die ebenfalls im Landschulheim waren. Andere schaukelten, wippten und spielten auf dem Spielplatz. Danach packten wir unsere Koffer aus und bezogen unsere Betten.

 

Als wir fertig waren gingen wir um 14.30 Uhr mit dem Förster (Manfred) in den Wald. Dort erzählte er uns viele interessante Dinge über den Wald und seine Bewohner.

 

 

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Nach dem Abendessen hatten wir dann nochmals Zeit zur freien Verfügung, ehe wir uns gegen 20.00 Uhr zu einem Spieleabend trafen. Während des Spielens zog ein kräftiges Gewitter auf und drohte unser Lagerfeuer ausfallen zu lassen.  Als der Spieleabend zu Ende war, war es aber schon wieder fast trocken und wir konnten am Lagerfeuer doch noch Stockbrot mit Nutella genießen. Danach zogen wir unsere Schlafanzüge an, putzten uns die Zähne und trafen uns für eine Gute-Nacht-Geschichte im Zimmer von Alisa, Alicia und Lara. Daraufhin fielen wir müde und zufrieden in unsere Betten.

 

Am nächsten Tag wachten alle gegen 6.00 Uhr auf. Wir zogen uns an und gingen in die Nachbarzimmer. Doch plötzlich kamen die Jungen mit Fotoapparaten bewaffnet in unsere Zimmer. Die ersten Kinder begaben sich kurz darauf bereits auf den Fußballplatz, woraufhin auch wir unsere Fotoapparate schnappten, um lustige Bilder von den Fußballern zu machen. Um 8.30 Uhr gab es dann endlich Frühstück. Ich hatte anschließend Küchendienst. Um 9.30 Uhr trafen wir uns in unserem Gruppenraum und schrieben Postkarten nach Hause. Gegen 10.15 Uhr wanderten wir 2 Kilometer zu einer schönen Felsenlandschaft, an der wir bis zu einer bestimmten Stelle klettern durften.

 

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Als wir wieder am Landschulheim angekommen waren, gab es auch schon gleich Mittagessen. Es gab leckere Schnitzel mit Kartoffelecken. Danach trafen wir uns, um bei einer Dorfralley den Ort Dobel genauer kennenzulernen. Meine Gruppe gewann und jeder bekam eine Medaille. Nun stand auch schon unser Luftballonwettbewerb auf dem Programm. Nach einer kurzen Stärkung (Kuchen von unseren Mamas), beschrifteten wir die Postkarten, die wir mit den Luftballons auf die Reise schicken wollten. Da wir Südwestwind hatten, flogen die Ballons entsprechend nach Nordosten. In der ersten Schulwoche nach dem Landschulheim kamen bereits zwei Postkarten an die Schule zurück. Nico´s Ballon legte eine Entfernung von 156 Kilometern zurück und wurde am gleichen Tag gefunden, an dem er losgeschickt wurde. Emilias Karte schaffte sogar die erstaunliche Distanz von 356 Kilometern!

 

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Bis zum Abendessen hatten wir dann wieder freie Zeit, die von den meisten zum Fußballspielen in der tollen Sporthalle des Hauses genutzt wurde. Am Abend trafen wir uns zu einem bunten Abschiedsabend. Einige Kinder hatten verschiedene Spiele und Programmpunkte vorbereitet und auch die Erwachsenen trugen ihren Teil zum Abend bei. Danach machten wir noch eine Nachtwanderung, ehe wir glücklich und zufrieden in die Betten fielen. Am Freitagmorgen zogen wir dann noch vor dem Frühstück unsere Betten ab und packten die Koffer. Nach der Stärkung durch das Frühstück wanderten wir auch schon los in Richtung Bad Herrenalb. Dort stiegen wir in die Bahn und kamen schließlich um 12.39 Uhr wieder in Spielberg an. Nach diesen zwei schönen und anstrengenden Tagen machten die meisten Kinder zu Hause erst einmal ein langes Mittagsschläfchen…