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Kaffee und
Schokolade -Ein Besuch im Museum Ettlingen- |
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„Kaffee und Schokolade –
Geschichte und Genuss“ heißt eine
Ausstellung im Museum Ettlingen. Schon allein der Name genügte, um uns, die
Klasse 3b, dorthin zu locken. Am Donnerstag, den 19.02.2009, fuhren wir mit
der Bahn nach Ettlingen. Begrüßt wurden wir im Museum von Frau Müller, einer
Museumspädagogin. Nachdem wir unserer Rucksäcke
und Jacken abgelegt hatten, ging es gleich los. Frau Müller erklärte uns,
dass die ersten Kakao- und Kaffeebohnen im 16. Jahrhundert nach Europa kamen.
Sie zeigte uns reife rote und unreife grüne Kaffee- und Kakaobohnen. Auch
einen Kaffeebohnenstrauch konnten wir uns ansehen. Zunächst tranken nur
reiche Leute Kaffee und Kakao, da er sehr teuer war. Da Kaffee geröstet
werden muss, um seinen Geschmack zu bekommen, brauchte man dazu Kaffeeröster.
Diese und andere Gerätschaften, wie Kaffeemühlen, konnten wir in Vitrinen
bewundern. |
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Interessant fanden wir auch die
ersten Kaffeefilter von Melitta und die Kakaokannen mit dem Quirl im Deckel,
der dafür sorgt, dass sich der Kakao nicht unten in der Kanne absetzt. Auf einem Gemälde, das aus dem
Schloss Favorit der Markgräfin Sybilla Augusta stammt, sahen wir, wie früher
Tasse und Untertasse benutzt wurden. Man hat die heißen Getränke nämlich von
der Tasse in die Untertasse geschüttet damit sie schneller kalt wurden.
Deshalb waren die Untertassen auch höher als heute. Einen kurzen Blick
durften wir auch auf die Schokoladenherstellung und die dazu benötigten
Formen werfen. Besonders schön fanden wir eine
riesige Nikolausform. Von diesem Nikolaus wäre die ganze Klasse satt
geworden! |
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Nachdem wir noch die
ausgefallenen und wunderschönen Sammeltassen bewundert hatten, durften wir
selbst tätig werden. An einer Riechstation mit vielen verschiedenen Gewürzen
sollten wir erraten, um welche Gewürze es sich handelt. Von Chilli über Anis bis zu Vanille war alles dabei. Mit
einigen dieser Gewürze verfeinerte man früher den ungesüßten Kakao. An
Kaffeemühlen und Mörsern durften wir anschließend unsere Kräfte messen. Es
war ganz schön anstrengend bis man früher seinen Kaffee oder Kakao genießen
konnte, denn die Bohnen mussten zuerst zerstoßen oder von Hand gemahlen
werden. Zum Schluss wurden wir von Frau
Müller mit einer leckeren Tasse Kakao belohnt. Ungewohnt war zunächst, dass
der Kakao nicht gesüßt war. Jeder konnte ihn aber nach seinem Geschmack mit
Zucker, Vanille oder auch Zimt„ veredeln“. Es schmeckte sehr lecker und war
für uns alle ein tolles Erlebnis. Zufrieden fuhren wir wieder nach
Hause. |
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