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Am 23. April 2009
war es mal wieder soweit: Nicht nur Buchhandlungen, Verlage und Bibliotheken,
sondern auch die Grundschule Spielberg feierten den „Welttag des Buches“. Unter dem Motto
„Kinderbuchklassiker früher und heute“ beschäftigten sich alle Klassen der
Schule in einer Projektwoche ausgiebig mit selbst gewählten Werken, die sie
in der Klasse zuvor gelesen hatten. Am Ende dieser Woche öffnete die
Grundschule schließlich für alle Interessierten ihre Pforten und man konnte
sich ein Bild von der Intensität machen, mit der in den vorangegangenen Tagen
gearbeitet worden war. Nach der Begrüßung
durch Schulleiterin Frau Obermann konnten sich die Besucher in den
Klassenzimmern der Kinder kurze Auszüge aus dem jeweiligen „Klassiker“ in Form von kurzen Theateraufführungen
ansehen und darüber hinaus wurden auch eine Vielzahl
von Attraktionen rund um das entsprechende Buch geboten. |
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So beschäftigten sich
die Erstklässler mit der „kleinen Hexe“ von Ottfried Preußler.
Während der Projektwoche hatten die Kinder den Raben Abraxas
gebastelt, Bücher für einen Ausstellungstisch gesammelt und ein Büchlein über
die kleine Hexe hergestellt. Beim Schulfest selbst
zeigten die Kinder in einer Spielszene, wie die kleine Hexe in der Schule das
Lesen erlernt hatte. Anschließend durften die Besucher dem „Blumenmädchen“
beim Basteln von Papierblumen helfen und Puzzlebilder aus dem Buch
zusammensetzen, sowie Rätsel lösen. |
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Die zweite Klasse
hatte sich ebenfalls mit einem Klassiker von Ottfried Preußler
beschäftigt: mit dem Räuber Hotzenplotz. Die Kinder
hatten dafür ein Schachteltheater mit Spielfiguren selbst hergestellt, womit es
möglich war, die Geschichte des wohl berühmtesten Räubers nachzuspielen. Außerdem entstand
in einem Lernzirkel für jedes Kind ein eigenes Räuber-Hotzenplotz-Buch.
Zwischen den zwei Theateraufführungen konnte man im Klassenzimmer der
Zweitklässler „Räuber-Hotzenplotz-Würfelspiele“
spielen, sowie das Gewicht eines Korbes voller Kartoffeln schätzen. |
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Mit Astrid
Lindgrens „Michel aus Lönneberga“ beschäftigten
sich die Kinder der Klasse 3a intensiv. So wurden im Kunstunterricht Schuhkartons
hergestellt, in denen jeweils eine Szene aus dem Buch dargestellt wurde. Im
Deutschunterricht wurden dann die dazu passenden Texte verfasst. Darüber hinaus
stellten die Kinder ein Michel-Memory und ein
Ratespiel her und zudem konnte der Besucher sein Können im Dosenwerfen unter
Beweis stellen. Das Bühnenbild für die Theaterszene wurde ebenfalls
ausschließlich von den Kindern entworfen und erstellt. |
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Mit einer Szene aus
dem Kinderbuchklassiker „Pippi Langstrumpf“
erfreute die Klasse 3b ihre Zuschauer. Weshalb Pippi überhaupt in die Schule
geht und ob es ihr dort gefällt, erfuhren die Zuschauer in dem Stück „Pippi
in der Schule“. Natürlich erzählte Pippi den Schulkindern und der Lehrerin so
nebenbei auch noch einige Geschichten aus ihrem ereignisreichen Leben. Nach der Aufführung konnten die Besucher
dann selbst aktiv werden. Mit Buchstabenkarten sollte man das
Lösungswort „Villa Kunterbunt“ legen
und in Pippis Schatzkiste lagen mehrere tausend „Goldstücke“, deren Anzahl
man schätzen sollte. An einer Tafel waren zudem sechs verschiedene Flaggen
angebracht, denen die Namen Pippi Langstrumpfs in anderen Ländern zugeordnet
werden sollten und aus einer Buchstabentafel sollten die sechs Vornamen Pippi
Langstrumpfs gefunden und eingekreist werden. Ganz geschickte Teilnehmer
durften die Zöpfe Pippis flechten und wer hungrig war oder Appetit hatte,
konnte von Pippi Langstrumpfs selbst gebackenen Pfefferkuchen probieren. |
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Im Klassenzimmer der
Klasse 4a tauchten die Besucher in eine Märchenwelt ein. Zuvor hatten sich
die Kinder im Deutschunterricht intensiv mit dem Leben und den Märchen der
Gebrüder Grimm beschäftigt und anschließend in mühevoller Teamarbeit ein
eigenes Märchen namens „die Hexe und die Elster“ erfunden. Dieses Märchen lasen und spielten die Viertklässler ihrem Publikum vor
und interessierte Besucher konnten zudem in einem Quiz ihr Märchenwissen
unter Beweis stellen. |
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„Wie das Sams zu Herrn
Taschenbier kam“ spielten die Kinder der Klasse 4b in einem lustigen kurzen
Theaterstück. Darüber hinaus boten kleine szenische Darstellungen mit
Kochlöffelfiguren einen Einblick in andere Sams-Geschichten
von Paul Maar. Des weiteren konnten sich die Besucher „Sams-Schweinerüssel-Nasen“
basteln oder so reimen wie das blaugepunktete
freche Wesen, das alle Kinder in ihr Herz geschlossen haben. Für die
Feinschmecker gab es zudem leckeren „Sams-Gesicht-Kuchen“. |
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Wem nach Deftigerem
zumute war, der konnte sich in der Aula mit Würstchen und Getränken stärken.
Organisiert wurde der Verkauf einmal mehr vom Förderverein der Grundschule
sowie der Elternbeiratsvorsitzenden Frau Schwab. Hierfür ein herzliches
Dankeschön! |
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