Rund um die Schule
Rund um die Schule
Grundschule Spielberg
Grundschule Spielberg

Experimentiertage in der Grundschule Spielberg

An der Station "Schall" erforschten die Kinder zunächst, welche Voraussetzungen  gegeben sein müssen, damit ein Gegenstand "schallt" bzw. einen Ton erzeugt. Nachdem dies erarbeitet war, wurde experimentiert, durch welche Materialien der Schall alles "wandern" kann - beispielweise durch Luft, Wasser, Metall, Schnur oder Holz.

Beeindruckend für die kleinen Forscher war unter anderem, dass es möglich war, mittels Schall eine Kerze zum Erlöschen zu bringen oder etwa, dass man das Klingeln eines Weckers nicht mehr hören konnte, wenn man seiner Umgebung die Luft entzogen hatte.

An  der Station Magnetismus lernten die  Kindern die Begriffe "Nordpol" und "Südpol", "anziehen" und

"abstoßen" sowie die unterschiedlichsten Magnetformen und deren Bezeichnung kennen. Sie erkannten an einer zweiten Station, dass die Kraft eines Magneten in einem Magnetfeld wirkt und dass sich diese Kraft durch so genannte "Feldlinien" veranschaulichen lässt. Indem die Kinder mit einem Stabmagneten und einem Eisennagel experimentierten, stellten sie fest, dass ein Gegenstand aus ferromagnetischem Material mit Hilfe eines Magneten magnetisiert werden kann.

Solar/Wind: Erneuerbare Energien - Die Kinder erkannten Wind, Wasser und Sonne als wichtige Energieträger für uns Menschen. Die Kinder  haben mit Thermometern die Luft in der Sonne gemessen und herausgefunden, dass eine schwarze Umgebung die Sonne einfängt und weiß die Sonnenstrahlen zurückwirft. Dazu bastelten sie  einen Mini-Solarkocher, der mit Hilfe der Sonne die Finger gewärmt hat. Auch ein Windrad wurde  angefertigt: je stärker der Wind ist, also je schneller man rennt, desto schneller dreht sich auch das Rad.

Strom: Hier konnten die Kinder ausprobieren, wie man ein Glühlämpchen zum Leuten bringt und einen Ventilator dazu bringten kann, sich zu drehen. Außerdem durften alle Kinder ausprobieren, welche Materialien Strom leiten und welche nicht.

Schwimmen und Sinken: An dieser Station durften die Kinder Vermutungen anstellen, was im Wasser untergehen wird und welche Dinge wohl schwimmen werden. Beim Experimentieren wurden dazu alle Vermutungen überprüft und nach Erklärungen gesucht.

Stoffe in Nahrungsmitteln:

Hier waren die Nahrungsmittel-Detektive am Werk! Alle Kinder durften Zucker, Fett und Wasser in Nahrungsmitteln nachweisen. Dabei durften sie mit Pipette, Teststäbchen und Waagen hantieren - wie in einem richtigen Labor.

Luft: Fallschirme bauen stand an dieser Station für die Kinder auf dem Programm. Warum plumpst der Fallschirmspringer nicht ungebremst auf den Boden auf? Diese und viele weitere spannende Fragen wurden beantwortet.

Feuer: Hier durften alle Kinder herausfinden, was ein Feuer braucht, um überhaupt brennen zu können. Anschließend wurde vermutet und dann überprüft, welche Materialien brennbar sind und welche nicht.

Bauten/Hebel: Was braucht man für eine Bogenbrücke? Die Römer haben es uns gezeigt: ein Fundament, Keilsteine und ein Innengerüst, das man später wieder entfernt... und die kleinen Forscher haben die Bogenbrücke nachgebaut!

Außerdem lernten sie, dass Dreiecke bei einer Turmkonstruktion stabilisieren und dass wir Menschen in vielen Situationen mehr Kräfte entwicklen, wenn wir Hebel benutzen. Auch das haben die Kinder an den Projekttagen einfach ausprobiert.

 

Bei der Station "Sinne und Zähne" schauten sich die Kinder an was alles im Mund ist und probierten die Funktionen der Schneide-, Eck- und Backenzähne an Brotscheiben und Apfelschnitzen aus. Danach durften an den 5 Stationen die  fünf Sinne ausprobiert werden (schmecken, hören, riechen, fühlen, sehen). Dabei erfuhren die Kinder, dass es angenehme und unangenehme Geschmacksrichtungen, Gerüche usw. gibt.